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VERHÜLLUNGEN | Lebenszeit  Herkunft  Geschlecht

Die Künstlerin Victoria Coeln, die sich in ihrem chromotopischen Werk mit der Wahrnehmung und der Sichtbarmachung von Licht auseinander setzt, hat für den Wiener Stephansdom ein dialektisches Projekt konzipiert, eine Trilogie von Leben und Tod, Licht und Schatten, Sehen und Nicht-Sehen, die den religiösen Ort künstlerisch transformiert. (…) Coeln, die ihre legendären Lichtinterventionen bereits in berühmten Kathedralen wie Burgos, an Ausgrabungsstätten wie Ephesos, und vielen anderen Innen- und Außenräumen realisiert hat, schafft mittels orts-spezifischer Eingriffe, Linien aus Licht und beeindruckenden Farbspielen eine Kunst, die sich räumlich und zeitlich entfaltet. Denn nur in der Überlagerung von Licht und Materie kann Sehen und Erkennen stattfinden. Wie ein Seismograph verhandelt die Künstlerin soziopolitische Verhältnisse, die sie entlang der Themen Lebenszeit, Herkunft und Geschlecht im Stephansdom darstellt. (Angela Stief)  Booklet mit Volltext
The artist Victoria Coeln’s highly acclaimed chromotopic oeuvre explores the perception and visualisation of light. Her latest intervention VERHÜLLUNGEN (Veilings) is a dialectic project, conceived for St. Stephen‘s Cathedral, Vienna’s medieval landmark. In a trilogy of life and death, light and shadow, seeing and non-seeing she is artistically transforming the religious venue. (…) Coeln (b. 1962) has already realised her legendary light interventions in famous cathedrals such as the Catedral de Burgos, Spain, at excavation sites such as Ephesus, Turkey, and in many other exterior and interior spaces. By using impressive colours, lines of light and site-specific manipulations, Coeln creates an art form unfolding in space and time. Only in the superposition of light and matter can sight and insight occur. Like a seismograph, the artist explores socio-political conditions which she portrays at St. Stephen‘s Cathedral along the thematic lines of lifetime, provenance and gender. (Angela Stief)| Temporary intervention| St. Stephan’s Cathedral, Vienna AT | 28.2. – 12.6.2017 | Folder

Bitte um Anmeldung bei Solomiya Husak: solomiya.husak@coeln.at | +43 664 888 68 155 Treffpunkt jeweils im Dom vor dem Dom-Shop Mi 17.5.2017 20:30 Uhr Di 30.5.2017  20:30 Uhr mit Sakina Teyna & Golnar Shahyar, A capella Mi 31.5.2017 – 20:30 Uhr mit Victoria Coeln und Franz Zehetner, Kunsthistoriker Di 6.6.2017 – 20:30 Uhr mit Victoria Coeln Mi 7.6.2017 – 20:30 Uhr mit Florian Bauchinger, Domführer und Kulturvermittler Die Führungen sind kostenfrei.

 

Temporäre Intervention im Stephansdom, Wien AT, 28.2. – 12.6.2017 | Text von Angela Stief

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DYSTOPIA  EUTOPIA *WIEN

Mit Einbruch der Dunkelheit überschreiben Raster und Stacheldraht die beiden markantesten Tore im Zentrum Wiens. Die Burgtore der Wiener Hofburg, Heldentor und Michaelertor, sind die ausgewählten Interventionsorte für das Projekt DYSTOPIA EUTOPIA. (…)In einem Zeitraum von 40 Nächten schafft die Synthese von Raster, Stacheldraht und prunkvoller Architektur ein Bild von Eutopie und Dystopie, das in seiner physischen Präsenz nicht zu übersehen ist. – Ein Aufruf zur Wahrnehmung persönlicher politischer Verantwortung. | Temporäre Intervention | 8 Diachrome, 8 Projektoren | Heldentor, Michaelertor, Wien AT | 3.5. – 13.6.2016 | Presseinformation | Faltfolder | Texte: Georges Didi-Huberman, Kerstin Jesse, Heidemarie Uhl, Victoria Coeln
As night falls, raster patterns and barbed wire overwrite 
the two most distinctive gates in the centre of Vienna. 
The gates of Vienna’s Hofburg, the Heldentor (Heroes’ Gate) and the Michaelertor (Michael’s Gate) have been chosen as intervention locations for the project DYSTOPIA EUTOPIA. (…)Over a period of 40 nights, the synthesis of raster, barbed wire and grand architecture creates an image of eutopia 
and dystopia whose physical presence cannot be overlooked. – 
An appeal to assume personal political responsibility. | Temporary Intervention | 8 diachroms, 8 projectors | Heldentor, Michaelertor, Vienna AT | 3.5. – 13.6.2016 | Pressinformation | Folder | Texts: Georges Didi-Huberman, Kerstin Jesse, Victoria Coeln
빈 중심부에 위치한 가장 특별한 두 성문에는 밤마다 래스터 문양과 가시 돋친 철조망이 덧비추어진다. 링스트라쎄에 위치한 호프부르그 궁전의 두 정문인 헬덴토어(영웅의 문)와 이카엘라토어(미카엘의 문)이 디스토피아 유토피아 프로젝트의 장소이다.(…)40여 일 동안 진행될 이 작업은 래스터, 가시 돋친 철조망, 그리고 장엄한 건축물의 조합으로 그냥 지나칠 수 없는 강렬한 시각적 효과를 자아내고 그와 함께 유토피아와 디스토피아의 이미지를 만들어낼 것이다. 작가는 이 작품을 통해 개인의 정치적 책임에 대해 상기시키고자 하는 것이다. |폴더|

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CHROMOTOPIA WILHELMSTRASSE

Re-Appropriation Öffentlichen Raums 3 Diachrome, 3 Projektoren | Kommissionierung: Wien Leuchtet [MA 33, Öffentliche Beleuchtung, Stadt Wien] | U6-Station Meidling, Wilhelmstraße, Wien AT 2015/16

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CHROMOTOPIC MOVES

Performativer Raum im Public Space. Jede Bewegung im Licht verändert den Stadtraum auf die eine oder andere Weise. | 4 Diachrome, 4 Projektoren | Kommissionierung: Linked Living | Vorgartenstrasse, U-Bahn Station Kriau, Leopoldstadt Wien AT 2016

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VIA ACTIVA [CHROMOTOPIA ST. STEPHAN]

Sieben weibliche Säulenheilige, sieben Autorinnen in Lichtrastern: Hannah Arendt, Hildegard von Bingen, Waris Dirie, Elfriede Jelinek, Angela Krauß, Rosa Luxemburg, Edith Stein. | Temporäre Intervention |  Stephansdom, Hauptschiff, 7 Lichtraster, 7 Diachrome, 14 Projektoren | Kommissionierung: Dompfarre St. Stephan | Stephansplatz, Innere Stadt, Wien AT 2013

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CHROMOTOPIA MARIENDOM

Fragmente aus den Kirchenfenstern, 200-fach in den Kirchenraum vergrößert, spannen ein Lichtgewebe quer durch den sakralen Raum. | 12 Diachrome, 12 Projektoren | Kommissionierung: Bischof-Rüdigier-Stiftung | Mariendom, Linz AT 2015

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CHROMOTOPIA HELDENTOR

Gewidmet Bertha von Suttner | ‚Magenta‘ ist eine der drei Primärfarben des Drucks. Im Jahr 1859, dem Jahr der Schlacht bei Magenta, wurde sie als Modefarbe: ‚Fuchsia‘ erfunden und später umbenannt. | Temporäre chromotope Intervention | Heldentor [Äußeres Burgtor] | 8 Diachrome, 8 Projektoren | Selbstorganisiertes Künstlerinnenprojekt | Partner: Seefestspiele Mörbisch und Wien Leuchtet [MA 33, Öffentliche Beleuchtung, Stadt Wien] | Burgring und Heldenplatz, Innere Stadt Wien AT 2014

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CHROMOTOPIA ST STEPHAN

Transzendenz und Immanenz rekontextualisiert | Stephansdom, Hauptschiff und Seitenschiffe | 12 Diachrome, 12 Projektoren| Temporäre chromotope Intervention – 3 Perioden | Kommissionierung: Dompfarre St. Stephan | Stephansplatz, Innere Stadt, Wien AT 2011–13 

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SONNENCHROMOTOP MOLZBICHL

Sonnenlicht generiert ein wanderndes Bild. Seine Position ist immer determinierbar, nicht jedoch seine Sichtbarkeit. | Permanente Installation | Sonnenlicht, Erdbewegung, Wolken, Gravitation, k 15 Interferenzgläser je 50x50cm, 3 Nirostamaste | Kommissionierung: STRABAG AG | Molzbichl, Spittal/Drau AT 2010

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FARBRAUM BOGEN 48

Symbiotische Räume | Kuratiert von VALIE EXPORT | Projektpartner: Wiener Linien, MA 59, MA 29, MA 7, MA 33 | Kubus EXPORT, Gürtelbogen Nr. 48, Josefstadt Wien AT 2002 

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LICHTINSELN – CHROMOTOPE

Gewidmet H.C. Artmann [8 Punkte Proklamation des poetischen Actes] | Vier vertikale chromotope Performationsräume für den Öffentlichen Raum | Permanente Installation – 4teilig | 28 Diachrome je 35x40cm, 7 Sonderlichtmasten | Resselpark, Karlsplatz Wien AT 2006

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CHROMOTOPIA WIENER KONZERTHAUS

Architektur und Reliefe erzeugen geometrische Farblinien und -flächen, die schwarz-weiße Schatten ersetzen. | Permanente Installation, mehrmals transformiert | Hauptfassade des Wiener Konzerthauses, 5 Diachrome, 5 Projektoren, 68 LED-Sonderleuchten | Kommissionierung: Wiener Konzerthaus | Wiener Konzerthaus, Wien AT 2007

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LICHTWELLENOBJEKTE

Monochrome in den Primärfarben des Lichts, Rot, Grün und Blau überlagern und verbinden sich mit dem Wiener Rathaus zu einem Polychrom | Temporäre chromotope Intervention | Rathaus5 manuell beschichtete Monochrome je 24x24cm, 5 12kW-Projektoren | Kommissionierung: Stadt Wien | Rathausplatz Wien AT 2000

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CHROMOTOPIA KELLERGASSE UNTERMARKERSDORF

Poetischer Spielraum. | Temporäre chromotope Intervention | Fassaden der Kellergasse | 4 Diachrome, 4 Projektoren | Kuratiert von Lizzy Mayrl für das Viertelfestival | Untermarkersdorf, Hollabrunn, Niederösterreich AT 2009